Good bye, Shayumi Xystems

Es ist Zeit auch dieses Kapitel ganz zu schliessen. Nach über drei einhalb Jahren setzt sich Shayumi Xystems zur Ruhe.

Für mich selbst war es eine spassige Zeit, voller Abenteuer, Erlebnissen, Spass und voller Freundschaft. Eine kleine Community von Spielern, welche diese Corporation geformt und getragen haben.

Nun ist der Moment gekommen, wo jene Spieler neue Wege gehen und andere Richtungen entdecken, die mit Shayumi Xystems nicht möglich waren.

Wohin Euch Euer Weg auch führt. Alles gute und viel Spass in EvE Online

Farewell & Fly safe
Pilots of S.X.

 

CEO
Loranna Richard
Caldari
3.177 Abschüsse


Director
Peaches Eullone
Gallente
3.256 Abschüsse


Director
Daknoki Isimazu
Caldari
1.043 Abschüsse


Junior FC
Aria Thunder
Minmatar
1.275 Abschüsse


Member, ‚Sinnlööös‘
Triniti Mogh
Minmatar
1.067 Abschüsse


Member, ‚Schrecken des HS‘
WhitDragoon
Caldari
593 Abschüsse


Member
MonoPanda
Gallente
434 Abschüsse


Director
Arveen
Amarr
356 Abschüsse


Ex-Member, ‚Lotto-Fee‘
Lenux Ambraelle
Gallente
58 Abschüsse


Member, ‚Billboard Ad Creator‘
Dean Shallow
Minmatar
76 Abscüsse


Ex-Member, ‚WH-Fanatiker‘
Dante Raascha
Amarr
36 Abschüsse


Member
Durasary Issier
Gallente
325 Abschüsse


Ex-Member
Voulven
Caldari
172 Abschüsse


Ex-Member, ‚S.X Champion 2016‘
Acrea Lorea
Minmatar
279 Abschüsse


Member, ‚Man with the thousend Alts‘
Callisto Corleone
Caldari
151 Abschüsse


Eure Sonja – Gründerin von Shayumi Xystems

Good bye o7

 

 

 

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Das Massaker vom Federation Grand Prix

Vom 12’ten bis 26’ten Juni war die ganze EvE Online Community im Renn-Fieber. Der Federation Grand Prix stand an und wartete auf die schnellsten und mutigsten, die sich den herausfordernden Strecken stellen würden.

Was an sich klingt wie ein spannendes Spieleerlebnis, zeigte sich Ingame leider etwas mau. Statt Rennerlebnis mutierte der Federation Grand Prix zum lauen Shuttle-Movement von A nach B auf Zeit, wogegen Ende jeder Strecke die Selbstzerstörung zum Start den Rückflug verkürzte. Wie also konnte man das ganze also verbessern und selbst noch spass raus holen? In dem man die Rennfahrer mit Smartbomb Camps unter Druck setzt. Und welch ein glücklicher Zufall, das eine der wichtigsten Strecken sich genau durch das Hauptsystem der Salt Farmers Allianz zieht.

Und so wurden die vergangen Tage dazu genutzt, ankommende Shuttles, Fregatten, Abfangjäger, Bomber und und und..  in die Luft zu jagen. Allein über 700 Kapseln wurden vernichtet, selbst einige mit Implantaten im Wert von mehreren Milliarden ISK.
Während wir unseren Spass dabei hatten sank zugleich binnen weniger Stunden der Sicherheitsstatus von positiven 1.0 auf das niedrigste Ergebnis -10.0.

Allmählich wurde einigen das Bomben aber zu langweilig und man schaute sich selbst das Rennen einmal an, das im System Luminaire begann. Und weil man es gleich herausfordernder mochte, als manch anderer, startete man das Rennen mit seinem verblieben Sicherheitsstatus -10.0. was bedeutete, das man im Highsec für Vogelfrei erklärt wurde. Doch nicht nur Spieler verfolgten einen, auch Concord, die NPC Polizei war einem auf Schritt und Tritt hinterher. Jeder Stillstand, jeder Fehler sollte einem das eigene Schiff kosten.

Was gab es eigentlich zu Gewinnen im Grand Prix?
Neben SKINS gab es wieder Cerebral Beschleuniger, Booster sowie Drohnen-Implantate und Feuerwerk.

Ob sich der Aufwand dafür gelohnt hat? Vermutlich nicht, aber es war mal eine interessante Abwechslung. Ob sich das Smartbomben gelohnt hat? Definitiv!

Mal schauen was CCP für uns noch so parat hält.

Bis dahin,

Fly safe!

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Eine Reise in die Vergangenheit

YC 120.03.09 – New Eden
Region: Black Rise | Konstellation: Urpiken
Kehjari | Salt Mine – Treffpunkt der Abenteurer

Checkliste:

Raketen? – Check!
Refit? – Check!
Klon gewechselt? – Check!
Feuerwerk? – Check!

Den ein oder anderen mag es etwas irritieren, aber genau dieses Feuerwerk ist ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Expeditionsausrüstung.

Unsere Schiffe an diesem Abend beweisen wieder einmal die Ingenieurskunst der Amarr. Es handelt sich um Angriffsfregatten des Typs “Retribution”, welche heute vorwiegend geflogen werden. Unterstützt von Logistikern in “Deacons” und unseren waghalsigen Spezialisten in Piratenfregatten. Genauer gesagt “Cruors”, eine nicht zu unterschätzenden Waffe in hitzigen Gefechten. Eine tödliche Mischung, welche im Anschluss des Kampfes natürlich mit einem großen Feuerwerk gefeiert werden muss.

Aber nicht nur unseren Gegnern soll der ein oder andere Knallkörper um die Ohren sausen. Ebenso möchten wir die Ankunft an unserer heutigen Destination mit einem Feuerwerk zelebrieren.

Ziel: Genesis | New Eden – das sagenumwobene EVE Gate.

Der Ursprung unseres Daseins in einer Welt wie wir sie heute kennen.

Über 40 Systeme mit niedriger Sicherheitsstufe müssen wir pro Strecke passieren um unserem Ziel näher zu kommen. Die erste Schrecksekunde stellt sich bereits nach zwei Sprüngen ein. Vor uns taucht eine Ishtar Flotte am Gate auf. Selbst für uns – unter der Leitung von Captain Cean – eine nahezu unmenschliche Herausforderung. Also ziehen wir geschwind weiter. Wir absolvieren Sprung für Sprung durch unaussprechliche Systeme ohne Feindkontakt. Die erste Überraschung erwartet uns in “Petidu”. Eine “Rorqual” im Ice-Belt – Jackpot. Leider kommen wir wenige Sekunden zu spät. Bevor wir unsere Warp-Störer auf sie richten können, entkommt sie in Richtung der ansässigen Station. Schade – aber manchmal fehlt einfach das nötige Quäntchen Glück.

Nach knapp einer Stunde erreichen wir unser Ziel. Das EVE-Gate erstreckt sich in seiner ganzen Pracht vor uns. Wie im Vorfeld angekündigt lassen wir unsere Festival Launcher heiß laufen.

Nach einer kurzen Rast und tiefgreifenden Gesprächen über den Ursprung des Lebens, treten wir die Heimreise an. Natürlich mit der Hoffnung nun endlich ein paar Feinde vor unsere Linsen zu bekommen.

Und wir werden nicht enttäuscht. Im System “Central Point” taucht absolut plötzlich und unverhofft eine „Nightmare“ auf. Welch ein gefundenes Fressen! Wir platzieren uns am Gate – sowohl im aktuellen System, als auch im Nachbarsystem. Eine ausweglose Situation, wie auch der Nightmare Pilot relativ schnell begreift. Wenige Minuten später liegt sein Schiff in Trümmern.

Nightmare Killboard

Endlich! Die bisher doch etwas dröge Reise nimmt an Fahrt auf. Und das soll auch nicht der letzte Abschuss für diesen Abend gewesen sein. Ausgerechnet in unserem alten Staging “Shajarleg” nähert sich das nächste Opfer – eine “Curse”. Zufall, Schicksal oder Befreiungsschlag? Wir wissen es nicht. Eines wissen wir aber ganz genau. Sie wird der nächste Eintrag auf unserem Killboard werden. Wie zu erwarten leistet sie – angesichts der Übermacht – keine große Gegenwehr.

Curse Killboard

Jetzt ist klar: Der Abend war ein Erfolg. Neben dem Abschuss einer Cyno-Impel (Cyno-Impel Killboard), welche sich – verständlicherweise – nicht traute ihr Cyno zu zünden, gab es gegen Ende noch eine weitere hitzige Situation.

Wir stolperten mehr oder weniger in ein Gefecht mit Machariels und Capital Schiffen und versuchten auch hier etwas Profit aus der Situation herauszuschlagen. Durch einen gekonnten Sprung mittels eines Micro-Jump-Drives schaffte es Captain Cean eine Machariel zu separieren. Unsere Laser liefen heiß, aber dann – als nur noch 30 % der Panzerung verlieben – zündete die Machariel ein Back-Up-Cyno und eine Apostel tauchte vor uns auf.

Zeit zu gehen!

Eine unserer Deacons wurde leider Opfer des Spektakels. Ein verschmerzbares Ergebnis einer sonst tadelosen Fleet.

o7 & fly safe

Aria Thunder

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I love Friendly Fire – Salt Farmers „Free-For-All 2018”

YC 120.01.06 – New Eden
Region: Black Rise | Konstellation: Urpiken
Kehjari – Vorhof zur Hölle

„WTF!?“

Fremde, welche an diesem Samstag zu abendlicher Stunde Kehjari passierten, muss genau dies durch den Kopf gegangen sein. Man konnte förmlich das Zucken ihrer Augenlider spüren. Dies lag nicht nur an dem Gate-Camp, welches sie aus Richtung Martoh kommend, erwartete. Vielmehr waren es die annähernd 200 Raumschiff-Wracks, die Sie nach dem Sprung ins Unbekannte auf Ihrer Overview erblickten und die ihnen die Luft zum Atmen raubte.

Einige Stunden zuvor…

Um 19 Uhr EVE Time folgten zahlreiche Mitglieder der Allianz „Salt Farmers“ und Freunde dem Aufruf von Captain Cean um sich in einem Free-For-All bis zum bitteren Ende zu duellieren.

Unter den Teilnehmern befand sich auch meine Wenigkeit – Aria Thunder. Gebürtige Minmatar-Sklavin, welche den Weg aus der Vitoc-Gosse über einen Verbund aus intergalaktischen Bergarbeitern bis nach Kehjari ins tiefste Faction-Warfare Gebiet fand und die seitdem Seite an Seite mit ihren Verbündeten kämpft.

Und genau dort lag für mich zunächst der Hund begraben. Bisher beschränkten sich meine PVP Aktivitäten zu nahezu 100% auf Flottenkämpfe. Solo-Erfahrungen konnte ich nur in unserem Corp eigenen Turnier sammeln. Dieses ist aber auf den klassischen Kampf 1 gegen 1 ausgelegt und erfordert daher andere Fähigkeiten bzw. eine andere Herangehensweise.

Deshalb schwankte ich zunächst mit meiner Entscheidung, ob ich am FFA teilnehmen sollte oder nicht. Letztendlich entschied ich mich – getreu dem Motto „Was kann schon schiefgehen?“ – für eine Teilnahme. Wie sich später herausstellte, war dies definitiv die richtige Entscheidung.

Doch beginnen wir am Anfang.

Ein leerer Pod war Grundvoraussetzung für die Teilnahme. Zwar besagte eine Regel, dass das Töten von Pods nicht erlaubt sei, aber man konnte sich definitiv nicht sicher sein, was im Eifer des Gefechts geschieht. Ein heißblütiger PVPler im Blutrausch sollte nicht unterschätzt werden. Weiterhin war es von Vorteil, wenn man die meisten Standard-Fregatten (aller Rassen) und Module nutzen konnte, denn die kostenlos zur Verfügung gestellten Schiffe waren vielseitig. Neben guter Laune waren damit schon alle nötigen Voraussetzungen für die Teilnahme am FFA erfüllt.

Zunächst sammelten wir uns alle an unserer Fortizar, wo ein Carrier mit der ersten Fuhre Kampfmaterial bereits auf uns wartete. Erstes Highlight für mich: Das Staging erfolgte direkt von Board.

Einsteigen. Waffen laden. Zum FFA–Beacon warpen.

Die meisten Schiffe waren schnell vergriffen. Besonders die Rifter stellte sich als heiß begehrt heraus, was mich dazu verleitete mir ebenfalls ein Exemplar zu sichern.

Ein anschließender Blick auf das Fitting bestätigte meine Entscheidung:

  • 200mm Guns
  • ausreichend Gyro-Stabs
  • Afterburner

Damit lässt sich etwas anfangen. Auch für Solo-PVP Autisten wie mich.

Auf dem Schlachtfeld angekommen, flogen mir schon Projektile, Raketen und Neuts um die Ohren. Doch ich ließ mich davon nicht beeindrucken. Mein erstes Ziel blitze vor mir auf. Einer unserer Corp-Direktoren bewegte sich innerhalb meines Schussfeldes.

Eine Killmail von ihm – das Ziel des heutigen Abends war ausgemacht.

Bitte nicht falsch verstehen: Wir hegen keinen Groll gegeneinander, aber wie oft erhält man schon die Möglichkeit seine eigenen Corp Mitglieder ungestraft aufs Korn zu nehmen?

Es waren einige Versuche nötig. Ständig kam es zu kleineren Scharmützeln, welche im letzten Moment meinen Plan vereitelten. Drei Rifter später kam dann mein Moment. Wir lieferten uns bereits vorher ein Gefecht, welches aber keinen Gewinner oder Verlierer hervorbrachte. Deshalb drifteten wir zunächst zum Rest der schießwütigen Piraten zurück um dort noch den ein oder anderen Kill abzustauben. Denn auch dies war für mich ein Ziel des Events: Sich auf möglichst viele Killmails zu „huren“ – der Fachbegriff, welche bei uns einschlägig bekannte Mitglieder bis zur Perfektion beherrschen.

Mittendrin ergab sich für mich dann das erwartete Zeitfenster. Mein avisiertes Ziel wurde in die Mangel genommen.

„Aria, schnell aufschalten und Feuer frei!“ hallte es in meinem Kopf.

10 Sekunden später lag mir die ersehnte Killmail vor. So langsam fand ich Gefallen an der Sache und die Zeit zog ins Land. Knappe zwei Stunden später war mein Killboard um 98 Kills reicher und 11 Losses ärmer.

Und was das Wichtigste war: Die gesammelte Erfahrung und das absolvierte Training.

Von der richtigen Auswahl des Ziels, bis hin zur Einhaltung der richtige Entfernung, overheaten, Cap-Booster nachwerfen etc. pp konnte ich viele PVP Bestandteile trainieren bzw. meine Abläufe automatisieren. Alles Faktoren die es meiner Ansicht nach ermöglichen in „Notsituationen“ einen klaren Kopf zu behalten.

Routine schafft Sicherheit.

Außerdem habe ich festgestellt, dass es mir deutlich mehr liegt mit einer Rifter zu kiten, als mit einer Merlin zu brawln. Ebenfalls keine unwichtige Erkenntnis.

Den krönenden Abschluss des Events bildete das anschließende „Shit-Fit Turnier“.

10 teilnahmewillige Kandidaten wurde eine leere Stabber in die Hand gedrückt. Anschließend hatten sie 10 Minuten Zeit sich aus den Fregatten-Wracks, welche das Schlachtfeld säumten, ein entsprechendes Fitting zu looten mit dem sie in anschließender Last-Man-Standing Manier ihr Können unter Beweis stellen sollten.

Mein einziger Gedanke dazu war: Genau dafür bin ich hier. This is EVE!

o7 & fly safe

Eure Gastrednerin,

Aria Thunder

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S.X Frig Tournament ist vorbei!

Das Turnier ist vorbei und wir haben einen neuen Champion!

Loranna Richard konnte sich in einem packenden Match um drei Runden siegreich gegen Peaches eullone durchsetzen und darf sich erneut S.X Frig Tournament Champion nennen!

Peaches eullone holte sich im ersten Kampf gleich einen Sieg, doch Loranna Richard konnte in der zweiten Runde direkt ausgleichen!
In einem wirklich packenden dritten Match macht Loranna den krönenden Schuss und geht als Sieger aus dem Duell.

Wir haben den gesammten Finalkampf auf Video aus der Sicht des neuen Champions!

Shayumi Xystems dankt allen Teilnehmern für den erfolgreichen Abschluss dieses recht anstrengenden Turnierjahres!
Spielplan und absolvierte Kämpfe

2016 war schnell vorbei, 2017 hat länger gedauert. 2018 wird perfekt!

Bis dahin,

Fly safe!

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